Landesschulbehörde und Kultusministerium lassen wertvolle Zeit verstreichen!

Oberschule in Rosengarten verdient ein schnelles „Ja“ für die Genehmigung eines gymnasialen Zweiges.

Tobias Handtke
Stellvertretender Vorsitzender
der SPD-Kreistagsfraktion LK Harburg
und
SPD-Landtagskandidat
für Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf

Die Kreistagsfraktionen sind sich einig, dass die Oberschule in Nenndorf einen gymnasialen Zweig bekommen soll. Das fordern die Eltern und die Schule, nachdem der Standort im September nicht den Zuschlag für die Einrichtung einer IGS erhalten hat. Schule, Gemeinde, Kreispolitiker unterstützen parteiübergreifend dieses Vorhaben. Für den Schulstandort Nenndorf ist es eine Chance, auch zukünftig ein weiterführendes Schulangebot vorzuhalten. Man müsste meinen, dass diesem Ansinnen nichts mehr im Wege steht.

Weit gefehlt! Die Landesschulbehörde verweist auf noch vorhandenen Abstimmungsbedarf mit dem Kultusministerium. Die Schule, Eltern und Politik fordern, dass die Daten aus der Elternbefragung von vor 4 Monaten entnommen werden. Denn nur so ist es möglich, dass der gymnasiale Zweig schon 2013/2014 eingerichtet wird. Die Schule und die Eltern stehen in den Startlöchern hier die konzeptionelle Planung zu beginnen, was sie aber brauchen ist Planungssicherheit. „Warum die Landesschulbehörde die Schule und Eltern so lange hinhält, ist nur schwer begreiflich. Welcher Abstimmungsbedarf ist hier über Wochen notwendig, wenn die Zahlen doch schon länger auf den Tisch liegen?“, fragt der stellvertretende Kreistagsfraktionsvorsitzende und SPD-Landtagskandidat Tobias Handtke.

Hinter den Kulissen unken einige, dass man so lange wartet bis der Wahltermin noch etwas näher rückt, damit die Zustimmung als frohe Botschaft verkündet werden kann. „Dieser Vermutung möchte ich mich nicht anschließen, denn die Schule und die Eltern verdienen eine schnelle Entscheidung, um Planungssicherheit für ihre konzeptionelle Arbeit zu erlangen,“ erklärt Handtke abschließend. Er hofft, dass die Landesschulbehörde zügig eine positive Entscheidung treffen wird, damit vor Ort weiter mit Engagement geplant werden kann.