Großer Erfolg für Thomas Grambow

Thomas Grambow aus Neu Wulmstorf ist der Kandidat der SPD für die Landratswahlen am 25. Mai im Landkreis Harburg. Er konnte auf der Kreiswahlkonferenz 57 von 58 Delegiertenstimmen (98,27 Prozent) auf sich vereinigen. Thomas Grambow wird sich nunmehr den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis dabei als „Bürger- Landrat“ empfehlen. In den nächsten Wochen und Monaten wird er dafür besonders auf Haustürbesuche setzen. In der Gemeinde Stelle soll der Start bereits in Kürze erfolgen.

Thomas Grambow und Klaus-Dieter Feindt

Zu einem „Bürger-Landrat“ gehört zu allererst Bürgernähe, so Thomas Grambow, der später als Landrat auf mehr Zusammenarbeit zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung achten will. Auch die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Nachbarlandkreisen, dem Bezirk Harburg und der Freien und Hansestadt Hamburg möchte er auf neue „Beine“ stellen. „Neben Hamburg, im Zentrum der Metropolregion liegend, muss unser Landkreis in Zukunft viel mehr aus dieser besonderen Lage und seinen Vorteilen machen, “ gibt Thomas Grambow als eine erste Arbeitsausrichtung an.

Weiter sprach Grambow den Demographischen Wandel an, auf den sich der Landkreis vorbereiten müsse. Themen seien weiterhin die Verbesserung des ÖPNV und die Schaffung weiterer qualifizierter Arbeitsplätze im Landkreis. Außerdem müsse der Landkreis mehr von der Nähe zu Hamburg profitieren. Auch die Kommunikation mit dem Bürger sei verbesserungswürdig.

Zuvor debattierte das Plenum einen Antrag des Delegierten Hans-Jürgen Börner aus Jesteburg. Er forderte die Kreis-SPD auf, den Ersten Kreisrat, Rainer Rempe, den Kandidaten der CDU, zu unterstützen. "Rainer Rempe hat auf Landrat studiert, es gibt keinen Besseren als ihn für das Amt, " so Börner.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten quittierten diesen Antrag mit Kopfschütteln und machten deutlich, dass sie einen sozialdemokratischen Landratsbewerber wollen der für sozialdemokratische Inhalte steht.

Tobias Handtke aus Neu Wulmstorf warf dem Antragsteller vor: "Ihr Antrag enthält keinen einzigen inhaltlichen Punkt. Sie schlagen vor, die SPD solle Rainer Rempe einzig wegen seiner Popularität unterstützen". Und er fügte hinzu: „Eins wird der Antrag erreichen – eine weitest gehende Geschlossenheit in der Landkreis – SPD für Thomas Grambow.“

Die Delegierten schmetterten den Antrag am Ende nahezu einstimmig ab, – nur Börner blieb bei seiner Meinung.

Das Wahlergebnis für Thomas Grambow war mehr als eindeutig. Er war sichtlich erfreut. "Mir geht es darum, Gutes zu bewahren und Zukunft zu gestalten". Zum Schluss forderte Grambow die Genossen auf: "Ich wünsche mir von euch Solidarität, lasst uns alle zusammen in eine Richtung an einem Strang ziehen".