SPD Neu Wulmstorf bejubelt den Startschuss für ein neues Familienzentrum!

Antrag von SPD und Grünen wurde mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von CDU angenommen. Mit einem klaren Votum für den Bau eines neuen Familienzentrums inklusive einer Kindertagesstätte endete die Diskussion um die Schaffung von weiteren Krippen- und Kitaplätzen im Gemeinderat.

Gelände und Ansicht der Bungalows des Mehrgenerationenhauses neben dem Rathaus

Antrag von SPD und Grünen wurde mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von CDU angenommen. Mit einem klaren Votum für den Bau eines neuen Familienzentrums inklusive einer Kindertagesstätte endete die Diskussion um die Schaffung von weiteren Krippen- und Kitaplätzen im Gemeinderat. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, UWG und FDP/Linke ist der Antrag von SPD und Grüne gegen die Stimmen der CDU angenommen worden.

"Dieser Beschluss ist ein starkes Signal für den Familienstandort Neu Wulmstorf“, zeigt sich Tobias Handtke, Fraktionsvorsitzender der SPD begeistert. Es wurde strittig in der Sitzung diskutiert, ob die Betreuungsplätze am Kindergarten an der Lutherkirche für immerhin 900.000€ auf Flächen der Kirche geschaffen werden sollen, so Antrag der CDU, oder der Neubau einer Kita auf dem Geländes des Mehrgenerationenhauses realisiert wird. Hier sollen dann die baufälligen Bungalows des MGH mit der Kita in einem Neubau realisiert werden zu einem neuen Familienzentrum eben im Zentrum der Gemeinde mit einem geschätzten Kostenvolumen 2,4 Millionen € (1,45 Mio. € Anteil für die Kita, 900.000€ für den Raumbedarf des MGH). Eine große Mehrheit im Rat favorisierte die von SPD und Grünen beantragte Variante aus wirtschaftlichen und familienpolitischen Gründen. „Wir schaffen moderne Räume für eine optimale Nutzung heute, morgen und übermorgen“, bekräftigt Handtke dieses von den Sozialdemokraten genannte Leuchtturmprojekt.

Mit der jetzt startenden Arbeitsgruppe, die sich bis zum Sommer mit dem Raum- und Nutzungskonzept auseinandersetzen soll, werden nun erste Ideen formuliert. In der Zwischenzeit wird für 2015 und 2016 ein provisorischer Anbau im Fuchsbau realisiert von immerhin etwas über 200.000€, um die Kinder unterzubringen, die dann in die neue Kita Anfang 2016 einziehen sollen. „Diese Kosten für ein Provisorium ist die Kröte, die wir schlucken müssen, bedeutet aber für die Eltern ab Anfang 2015 immerhin eine gesicherte Unterbringung, die beim Anbau an der Lutherkirche so zeitnah nicht gesichert wäre,“ erklärt Joachim Franke, Fraktionsvorsitzender von B´90/ Die Grünen.

In der Ratssitzung hat Wolfgang Klein von den Linken den Antrag der CDU kritisiert und mangelnde Glaubwürdigkeit und Widersprüchlichkeit vorgeworfen. Grund für seine Vorwürfe sind Äußerungen der CDU, man wolle mit dem Anbau an der Lutherkirche insgesamt Kosten sparen, aber gleichzeitig würde man das Familienzentrum mit einer längeren Planungsphase viel größer bauen wollen. Heiner Wiegers von der UWG wurde noch deutlicher: „Die Gemeinde muss im Zweifel immer in das Eigentum investieren, dass sie hat, alles andere ist unverantwortlich.“

Der jetzt vorliegende Beschluss für ein neues Familienzentrum ist finanziell für die Gemeinde machbar und orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen. „Wir wollen kein Luftschloss in einer fernen Zukunft, sondern im Hier und Jetzt einen realen Neubau für die Menschen in unserer Gemeinde. Auch das unterstreicht einmal mehr unsere familienfreundliche Politik. Wir handeln und verschieben nichts.“ erklärt Handtke abschließend.