Svenja Stadler (SPD) besucht Mehrgenerationenhaus in Neu Wulmstorf – „Das erfolgreiche Konzept weiterentwickeln“

Auf Einladung des örtlichen SPD-Fraktionschefs Tobias Handtke besuchte die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler jetzt das Frauen- und Mütterzentrum Courage e. V. in Neu Wulmstorf. Gemeinsam mit Handtke, Gemeindebürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig sowie Anneliese Scheppelmann und Sven Gottschewsky von der SPD Neu Wulmstorf informierte sich Stadler bei Constanze Hock-Warmuth und Petra Meißner vom Courage-Vorstand über die aktuelle Situation.

Constanze Hock-Warmuth, Petra Meißner, Wolf-Egbert Rosenzweig, Svenja Stadler, Anneliese Scheppelmann, Sven Gottschewsky

 Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Leuchtturmprojekt der Gemeinde, das den Bau eines Familienzentrums am Courage-Standort vorsieht. Stadler versteht dies als eine gute Option, da im neuen Familienzentrum sowohl das Mehrgenerationenhaus (MGH) als auch eine Kindertagesstätte Platz finden sollen. „Mit einem solchen Neubau auf dem Gelände des jetzigen MGH könnte die Gemeinde ihr familienfreundliches Image mehr als festigen“, betonte Wolf-Egbert Rosenzweig. Fest stehe, dass Neu Wulmstorf in den kommenden Jahren zusätzliche Betreuungsplätze im Krippen- und Kitabereich benötigt.

„Ich bin allgemein sehr beeindruckt von der Arbeit des Vereins Courage“, sagte Stadler zum Abschluss. „Hier wird viel Gutes für den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde getan. Dazu tragen unter anderem auch ehrenamtlich Engagierte bei, und das finde ich toll.“

Gegründet 1996, ist das Frauen- und Mütterzentrum seit 2006 Mehrgenerationenhaus und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Bis Jahresende nimmt es am Aktionsprogramm MGH II teil. „Unser Ziel ist es, das erfolgreiche Konzept der Mehrgenerationenhäuser weiterzuentwickeln und die Finanzierung über das laufende Jahr hinaus zu sichern“, betonte Stadler. Bundesweit werden aktuell 449 Mehrgenerationenhäuser finanziell gefördert. „Die SPD will zunächst wenigstens den Status Quo der Häuser erhalten und das auslaufende Aktionsprogramm um zwei Jahre verlängern“, so Stadler. Im Koalitionsvertrag sei die Verstetigung – also die dauerhafte Existenz – von Mehrgenerationenhäusern zwar vermerkt. Dennoch gelte es, für die Fortführung des momentanen Niveaus zu kämpfen.