Drei Schulen, zwei Schulträger, ein gemeinsamer Weg! / SPD unterstützt Schulen in Neu Wulmstorf

Im Rahmen Ihrer Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ besuchte die SPD-Kreistagsfraktion, begleitet von Mitgliedern der SPD-Gemeinderatsfraktion, das Schulzentrum Neu Wulmstorf und be-sichtigte die Grundschule am Moor, die Realschule Vierkaten und die Hauptschule Vossbarg. Alle drei Schulen stehen in ei-nem Planungsprojekt und sind in der Trägerschaft einerseits des Landkreises Harburg (Realschule) und andererseits der Ge-meinde Neu Wulmstorf (Hauptschule und Grundschule).

SPD-Kreistags-Fraktionsvorsitzender Tobias Handtke
SPD Kreistagsfraktion

Hintergrund ist unter anderem die Raumnot der Grundschule, die nach neuen Räumen sucht. Der geplante Weg ist ein Gebäude-tausch der Grundschule mit der Hauptschule, die mit einem Ein-zug in die bisherigen Räume der Grundschule zusammen mit der Realschule eine Oberschule als neue Schulform gründen soll.
„Alle drei Schulen sind optimal aufgestellt und stehen in en-ger Kooperation, die eine wichtige Voraussetzung für die an-stehenden Veränderungen ist“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Tobias Handtke. Besonders beeindruckt zeigten sich die politischen Vertreter von der räumlichen und sachlichen Ausstattung der Realschule. Die Realschule ist im Landkreis Harburg sicherlich vorbildlich und mit optimalen Lernbedingungen ein attraktiver Schulstandort für die Schüle-rinnen und Schüler. Wichtig ist an dieser Stelle zu betonen, dass sich daran auch zukünftig nichts ändern wird.
Wenn die Oberschule eingeführt wird (nach aktuellem Planungs-stand wird das Schuljahr 2018/19 angestrebt), bleiben die Re-
alschule und die Hauptschule für bis dahin angenommene Schüle-rinnen und Schüler bestehen. „Die Oberschule wächst dann von unten nach“, so die wichtige Botschaft.
Die Modernisierung des Gymnasium-Gebäudes vor neun Jahren zur Realschule war räumlich für die Realschule der absolute Ge-winn. Es zeigt sich ganz einfach, dass Sanierung im Bestand den Vorteil hat, dass großzügige Räume und Gänge bestehen bleiben und nicht wie bei einem Neubau neuen Richtlinien zum Opfer fallen. Hinzu kommt die moderne Ausstattung mit Active Boards in allen Klassen, die die Schulleiterin Heiderose Wilken und ihre Konrektorin Anja Krippner den Anwesenden präsentier-ten.
Grundschulleiterin Astrid Kracht brauchte bei der Begehung nicht viele Worte, um deutlich werden zu lassen, dass die räumlichen Kapazitäten der Grundschule am Moor ausgereizt sind. Der Druck auf ein Ganztagesangebot führt bereits in die-sem Schuljahr dazu, dass der Verein „Heidemoor“ Räumlichkeiten in der Hauptschule bezieht, um die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag zu betreuen.
Die Hauptschule mit Schulleiter Edzard Speer genießt einen hervorragenden Ruf und verspürt in diesem Jahr mit 25 Schüle-rinnen und Schüler wieder einen leichten Aufwind. Für die Zu-kunft wird die Oberschule aber die Hauptschule und die Real-schule ablösen. „Mit dem Engagement von Herrn Speer und seinem Kollegium wird die großartige Arbeit unter einer anderen Über-schrift fortgesetzt“, so Tobias Handtke. Gemeinde- und Kreisver-waltung wollen in der ersten Jahreshälfte nun die aktuellen Zahlen ermitteln, die für diesen notwendigen Umbau aufgebracht werden müssen. „Entscheidend für das Gelingen ist die grund-sätzliche Einigkeit für das Projekt und die Überzeugung da-für“, resümiert Handtke.
Die Grundschule als Ganztagsschule und Real- und Hauptschule als neue Oberschule ab dem aktuell vorgesehenen Schuljahr 2018/2019 sind das Ziel und geben den Eltern und Schülerinnen und Schülern eine wichtige Perspektive für den Schulstandort Neu Wulmstorf. Die konkrete Umsetzung der Baumaßnahmen und da-mit der Startschuss für die oben genannten Projekte ist wie stets von der Haushaltslage des Landkreises und der Gemeinde Neu Wulmstorf abhängig. „Eine finanzielle Einigung zwischen Gemeinde und Landkreis wird es geben, weil es sie geben muss“, so Handtke.
Dabei gilt es, sorgfältig in der Planung und abgestimmt mit allen Beteiligten vorzugehen, denn das pädagogische Konzept
für Oberschule und Ganztagsschule kann nur mit dem dafür auch notwendigen Raumkonzept umgesetzt werden.
An der Notwendigkeit dafür und für das gemeinsame Projekt gibt es für die Sozialdemokraten keinen Zweifel, und sie sichern den Schulen die weitere Unterstützung zu.

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