SPD prüft Erweiterung der Kindertagesstätten in Elstorf und Rade

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder im Krippen- und Elementarbereich ist nach wie vor ungebrochen. „Durch die neu entstandenen und zukünftig geplanten Wohngebiete, wird der Bedarf auch weiterhin steigen“, erläutert der Jugendausschussvorsitzende Sven Gottschewsky.

Um dem Betreuungsanspruch der Familien in Neu Wulmstorf gerecht zu werden, wird in der nächsten Sitzung des Jugendausschusses ein Konzept erörtert, welches Vorschläge zum Neu-. und Ausbau von Kindertagesstätten beinhaltet.

„Allerdings“, so Gottschewsky, “ wird das Hauptaugenmerk dieser Vorschläge auf dem Kernort liegen, weil dort auch die meisten Wohneinheiten entstehen. Wir wollen aber auch die Familien außerhalb des Kernortes nicht vergessen.“

Aus diesem Grund schlägt die SPD Fraktion im ersten Schritt vor zu überprüfen, inwieweit die Kita Rappelkiste in Rade erweitert werden kann und dies im Jugendausschuss mit zu präsentieren. „Wir nutzen die Sitzungen der Kindergartenausschüsse, um mit den Trägern der Kindertagesstätten ins Gespräch zu kommen. Dadurch dass die Rappelkiste bereits 2013/14 der Gemeinde mit der einer kurzfristigen Erhöhung auf 8 Krippenplätzen ausgeholfen hat, obwohl nur 4 geplant waren, scheint der Bedarf auch in Rade höher zu sein, als derzeit eingeplant. Hier möchten wir frühzeitig reagieren, sofern dies nötig ist“ so Gottschewsky weiter.

ür die SPD Fraktion ist ein Kindergartenkonzept nur sinnvoll, wenn es sowohl zentral für den Kernort, als auch dezentral für die Orte außerhalb des Kernortes geplant wird. Deswegen wird der auch der Prüfauftrag für die Rappelkiste in Rade nur der erste Schritt sein, außerhalb des Kernortes aktiv zu werden. Die SPD plant in naher Zukunft auch den Standort Elstorf zu überprüfen und zu verändern. „In Elstorf gibt es eine doppelte Herausforderung“, erklärt der Jugendausschussvorsitzende, „die beengte Situation in der Kindertagesstätte „Kleiner Bär“ und die Nachmittagsbetreuung in der Schule müssen zusammen gesehen werden.“ Hier wird die SPD mit den anderen Parteien sprechen, um ein Gesamtkonzept für Schule und Kindertagesstätte zu erstellen. Betrachtet werden dabei auch die Sporthalle und ein Teil des Sportplatzes in Elstorf. Ein erstes Gespräch mit der UWG hat ergeben, dass beide Parteien durchaus gleiche Vorstellungen für diesen Standort haben.

 

Für die Neu Wulmstorfer SPD Fraktion

Sven Gottschewsky

Vorsitzender des Jugendausschusses und

2. stellv. Fraktionsvorsitzender

Prüfantrag zum Ausbau der Kindertagesstätte Rappelkiste in Rade

Sehr geehrter Herr Bürgermeister.

Hiermit beantrage ich für die SPD Fraktion zu prüfen, inwieweit die Kindertagesstätte Rappelkiste in Rade ausgebaut werden kann, um die Betreuungskapazitäten für Krippenkinder und Kinder im Elementarbereich zu decken. Gleichzeitig soll überprüft werden, wie sich die Nachfrage im Einzugsgebiet Rade/ Mienenbüttel entwickelt. Das Ergebnis der Überprüfung soll im nächsten Jugendausschuss präsentiert und mit dem Ziel beraten werden, auch für die das Einzugsgebiet Rade / Mienenbüttel ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen.

Der Antrag beinhaltet sowohl die Prüfung des Ausbaus, als auch die Erhöhung der Anzahl an Betreuungsplätzen.

Bei der Prüfung sollten die verschiedenen, möglichen Konstellationen (Krippen-, Elementar und übergreifende Gruppen), berücksichtigt werden.

Begründung:

In den Jahren 2013/2014 hatte die Rappelkiste die Betreuung von bis zu acht Krippenkindern ermöglicht. Durch die Konstellation, dass die Krippenkinder derzeit nicht in einer separaten Krippengruppe, sondern altersübergreifend betreut werden, war die Belastung der Mitarbeiter/innen in der Kita so hoch, dass die Anzahl der Krippenkinder wieder auf die geplante Anzahl von vier zurück gefahren werden musste. Der Trend, dass in der gesamten Gemeinde die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ansteigt, ist auch außerhalb des Kernortes vorhanden. Bei der Anzahl von nur vier Krippenplätzen, die in der Rappelkiste angeboten werden können, besteht außerdem die „Gefahr“, dass bei der Aufnahme eines I-Kindes die Anzahl der Betreuungsplätze nochmals geringer wird und die Nachfrage nach Betreuungsplätzen (besonders im Krippenbereich) nicht mehr gedeckt werden kann. Hier möchten wir Vorsorge treffen.

Neu Wulmstorf, der 01.05.2016

Für die SPD- Fraktion

Sven Gottschewsky

Vorsitzender des Jugendausschusses