SPD freut sich – Einsatz von Politik und Kreisverwaltung war erfolgreich

Pressemitteilung Vereinbarung sieht für die Neu Wulmstorfer weiterhin Abgabe von Grünabfällen UND Sperrmüll vor.

Tobias Handtke
Kreistags Fraktionsvorsitzender
Bild: SPD LK-Harburg
Tobias Handtke Fraktionsvorsitzender Bild: SPD Tobias Handke

Aufatmen in Neu Wulmstorf und zufriedene Gesichter im Landkreis. Mit der aktuell geschlossenen Zweckvereinbarung können die Bürger aus Neu Wulmstorf auch weiterhin kostenlos Ihren Grünabfall beim Abfallwirtschaftszentrum in Ardestorf abgeben, aber darüber hinaus auch weiterhin gegen Gebühr Ihren Sperrmüll. Letzter Punkt war bis zuletzt immer noch strittig, konnte aber jetzt auch in der endgültigen Vereinbarung mit dem Landkreis Stade als Leistung mit eingebracht werden.

„Wir haben uns als SPD vor Ort und auf Kreisebene dieser Sache angenommen, unsere Kreisverwaltung hat erfolgreiche und partnerschaftliche Verhandlungen mit dem Landkreis Stade geführt und war gut aufgestellt,“ freut sich Tobias Handtke, Vorsitzender der SPD Gemeinde- und Kreistagsfraktion, der mit seiner Fraktion entsprechende Anträge gestellt hatte und nun zufrieden auf das Ergebnis blickt.

 „Interkommunale Zusammenarbeit muss dort gelingen, wo die Lebensrealitäten der Menschen sind. Dann müssen auch Gemeinde- und Kreisgrenzen überwunden werden, insbesondere wenn es Mensch und Natur nützt. Diese Vereinbarung ist auch ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz.“ So Christa Beyer, Sprecherin der SPD im Ausschuss für Umwelt und Klima im Landkreis Harburg. Besondere Freude auch bei Ratsfrau Anneliese Scheppelmann, die fast am letzten Tag Ihrer Kreistagstätigkeit noch in dieser Sache den letzten Antrag für die SPD gestellt hat.

Hintergrund zur Vereinbarung: Bis 31.12.2016 hatten Einwohner aus dem Landkreis Harburg, vornehmlich die Bürger aus Neu Wulmstorf die Möglichkeit, Kleinmengen Grünabfälle (bis 500 l pro Tag und Anlieferer) gebührenfrei und haushaltsübliche Mengen Siedlungsabfälle (umgangssprachlich Sperrmüll) gegen Gebühr beim Abfallwirtschaftszentrum Buxtehude-Ardestorf (AWZ), das vom Landkreis Stade betrieben wird, abzugeben. Sowohl die Entsorgung der Grünabfälle als auch die Entsorgung der Kleinmengen Siedlungsabfälle oblag dem Landkreis Stade. Der für die Annahme und die Entsorgung der Abfälle entstandene Aufwand wurde durch den Landkreis Harburg erstattet. Die Details dieser interkommunalen Zusammenarbeit waren in einer Zweckvereinbarung geregelt.

Mit der Begründung, dass durch die Grünabfallmengen aus dem Landkreis Harburg (ca. 4.000 t/a) und stetig steigende Grünabfallmengen im Landkreis Stade die genehmigte Behandlungskapazität der Kompostierungsanlage des AWZ regelmäßig überschritten wird, hat der Landkreis Stade die Zweckvereinbarung zum 31.12.2016 gekündigt.

An die Stelle der bisherigen Zweckvereinbarung tritt ab 1.1.2017 eine neue, modifizierte Zweckvereinbarung, die die berechtigten Interessen beider Landkreise an der Fortsetzung der Zusammenarbeit berücksichtigt:

– das ortsnahe Entsorgungsangebot für Einwohner aus dem Landkreis Harburg (insbesondere aus dem Bereich Neu Wulmstorf) bleibt bestehen,

– der Landkreis Harburg organisiert und finanziert die regelmäßige Abfuhr und Entsorgung der von Einwohnern aus dem Landkreis Harburg angelieferten Grünabfälle,

– es erfolgt eine gegenseitige personelle Unterstützung bei der Annahmekontrolle der Abfälle,

– es besteht weiterhin die Möglichkeit für Einwohner aus dem Landkreis Harburg, Kleinmengen Siedlungsabfälle gegen Gebühr beim AWZ abzugeben.

Die neue Zweckvereinbarung ist befristet bis zum 14.4.2019, weil zum selben Zeitpunkt auch die Biotonnen im Landkreis Harburg eingeführt werden muss und damit eine Änderung bei der Abgabe von Grünabfall-Kleinmengen auf den Wertstoffhöfen zu erwarten ist (Mitbenutzung der Biotonne auch für Grün- und Gartenabfälle, weniger Anlieferungen auf den Wertstoffhöfen/Kompostplätzen).

„Die Beratungen zu dieser Umstellung werden im Landkreis rechtzeitig begonnen, damit Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger und für die Natur bestmöglich berücksichtigt werden können,“ so Handtke abschließend.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

 

Martin Gerdau

Gehäge 11

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Pressemitteilung