SPD überzeugt: Investitionen in die Bäder sind notwendig – Entwicklung statt Stillstand!

Pressemitteilung Mit großer Spannung erwarteten die Mitglieder der SPD im Sportausschuss der Gemeinde den Abschlussbericht zur Bäder-Analyse der PROVA Unternehmensberatung GmbH aus Hamm/Westf. und wurden in ihren Erwartungen bestätigt.

Neu Wulmstorf muss in den kommenden Jahren ca. 6 Millionen in seine gemeindeeigenen
Bäder (Freibad und Hallenbad) investieren, um lediglich den Status Quo zu erhalten. "Damit
sind nur Reparaturen kalkuliert und keine Weiterentwicklung, die unsere Bäder aber
dringend benötigen", so Tobias Handtke, Fraktionsvorsitzender. Die SPD hatte aufgrund
dieser bereits zu erwartenden Prognose diese umfangreiche Analyse beantragt, um das
Unmögliche irgendwie möglich zu machen, bessere Wirtschaftlichkeit, ganzjährige Nutzung
der Bäder, statt der saisonalen Schließung. Ebenso wichtig ist sowohl ein attraktiveres
Angebot für Badegäste, als auch gute Nutzungsmöglichkeiten für die Vereine und die
Gewährleistung des Schulschwimmens.

Ein wichtiger Aspekt für die SPD ist dabei auch immer die Gestaltung des Eintrittspreises. Aus
der Analyse geht hervor, dass der Deckungsgrad bei den Eintrittspreisen in Neu Wulmstorf
bei 28,79% liegt, empfohlen werden 35%. Dabei wurde auch festgestellt, dass die
Eintrittspreise im Vergleich zu umliegenden Bädern bei den Erwachsenen im mittleren
Bereich liegen und bei den Kindern im unteren Bereich. Diese Familienfreundlichkeit soll
nach Ansicht der SPD auf jeden Fall gewahrt bleiben. "Die Familienfreundlichkeit steht im
Mittelpunkt, dazu gehören auch bezahlbare Eintrittspreise für alle Bürgerinnen und Bürger",
erklärt SPD-Ausschussmitglied Anneliese Scheppelmann.

„Wir haben noch einen langen Weg vor uns, werden nun Standortanalysen und weitere
Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführen lassen und uns mit den Vorschlägen für die
moderne Gestaltung von Bädern beschäftigen, um die beste Lösung für Neu Wulmstorf zu
finden und umzusetzen“, führt Tobias Handtke weiter aus. „Die Tendenz ist aber bereits
deutlich erkennbar. Wirtschaftlich und bürgerorientiert erscheint die Kombilösung am
sinnvollsten: ein kombiniertes Frei- und Hallenbad erfüllt die Anforderungen an ein
Schwimmbad in Neu Wulmstorf am besten.“

Die Sozialdemokraten halten den Zeitpunkt jetzt für diese Überlegungen für genau richtig,
denn so bleibt noch Zeit, entscheidende Fragen zu klären und Planungen anzustoßen, bevor
unausweichliche Reparaturen für die Bäder anstehen. Es darf nach Ansicht der SPD keinen
Leerlauf geben. Wichtig bei dem gesamten Projekt ist dabei auch, dass in dem gesamten
Verfahren die Vereine und Schulen befragt und beteiligt werden. Das muss auch weiterhin
so bleiben.

"Wir müssen etwas tun, damit wir auch noch in 10, 15 Jahren ein Frei- und Hallenbad
anbieten können, das auch angenommen wird und modern aufgestellt ist. Notwendige
Investitionen wollen wir deshalb nur in ein zukunftsfähiges Konzept tätigen und nicht in
Reparaturen, die uns nicht nach vorne bringen," erklärt Handtke abschließend.

Für die SPD-Fraktion
im Gemeinderat Neu Wulmstorf
Tobias Handtke

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